„Höchststand an Mönchen“

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Artikel von APA/Herbert Pfarrhofer auf religion.orf.at

Stift Heiligenkreuz meldet Höchststand an Mönchen

Das Stift Heiligenkreuz im Wienerwald meldet einen neuen Höchststand an Mönchen. Am Montagabend wurden weitere vier junge Männer in die Gemeinschaft der Zisterzienser aufgenommen. Insgesamt gehören damit 102 Mönche dem Stift an.

Besondere Freude herrscht im Stift vor allem auch über den Ordensnachwuchs. Inklusive der vier neuen Mönche kann das Stift auf zehn Novizen verweisen. Fünf davon werden am kommenden Samstag bereits ihre zeitliche Profess (für drei Jahre) ablegen und sich damit noch intensiver an die Ordensgemeinschaft binden.

Ein Novize lebt in Deutschland im Priorat Stiepel, das zu Heiligenkreuz gehört. Zwei Mönche haben weiters zu Mariä Himmelfahret im Kloster ihre feierliche (ewige) Profess abgelegt. Sie binden sich damit für immer an den Orden bzw. das Kloster.

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Ein großer Freudentag

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ASSUMPTA EST MARIA IN COELUM – Aufgenommen ist Maria in den Himmel, es freuen sich nicht nur die Engel und der ganze Himmel, sondern auch die Mönche, allen voran Abt Maximilian und unsere beiden Neuprofessen Pater Aloysius Maria und Pater Antonius. In einer bewegenden Feier haben die beiden heute als äußerliches Zeichen ihrer Feierlichen Gelübde die weiße Kukulle, das liturgische Mönchsgewand der Zisterzienser empfangen. Wie man auf dem Foto sieht, strahlen sie nach der Liturgie im Paradiesgarten mit unserem Abt Maximilian um die Wette. Wir können dem Herrn nur danken, dass Er uns so wunderbare Berufungen schenkt!

Vier neue Novizen

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AUS UNSEREN KANDIDATEN sind am Vortag des Hochfestes der Aufnahme Mariens in den Himmel vier neue Novizen geworden. In der uralten Zeremonie hat Abt Maximilian die vier, die sich dazu mit dem Gesicht zu Boden werfen, gefragt: „Was begehrt ihr?“, und sie haben geantwortet: „Die Barmherzigkeit Gottes und des Ordens!“ – „So steht auf im Namen des Herrn!“
Nach einer Ansprache und der eigentlichen Einkleidung unter Psalmengesängen betet der Abt am Schluss ein Segensgebet über die Novizen, in denen er die neuen Namen das erste mal nennt. In dieser Reihenfolge auf dem Bild zu sehen: Frater Linus, Fr. Christophorus, Fr. Ambrosius und Fr. Basilius.

Gottes Segen unseren „Neuen“!

Zwei Feierliche Professen für Neuzelle

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DAS HOCHFEST DER AUFNAHME MARIENS IN DEN HIMMEL am 15. August ist für die ganze zisterziensische Familie ein besonderer Tag. Seit jeher sind ja alle Zisterzienserkirchen diesem Festgeheimnis geweiht und feiern gemeinsam an diesem Tag ihr Patrozinium, vielerorts auch Einkleidungen und Professen. Beide Mitbrüder, die in diesem Jahr bei uns in Heiligenkreuz in einer Pontifikalmesse am 15.08. um 15.00 Uhr ihre Feierliche Profess „usque ad mortem“, d.h. bis zu ihrem Tod ablegen, werden noch in diesem Jahr nach Neuzelle kommen. Nach der Feierlichen Profess sprechen wir die Mitbrüder als „Pater“ an: Frater (dann Pater) Aloysius Maria (rechts im Bild) wird schon in knapp zwei Wochen mit übersiedeln, Frater (dann Pater) Antonius soll dann voraussichtlich im Winter nachkommen. Auch wenn es derzeit viele Berufungen in Heiligenkreuz gibt, ist es personell eine große Investition, die Abt Maximilian und die Gemeinschaft von Heiligenkreuz damit ermöglicht. Möge sie reiche Frucht bringen!

Die Gemeinschaft wächst

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Benedikt, Sascha, Benjamin und Bernhard werden am 14. August Zisterziensernovizen im Stift Heiligenkreuz.

BEI JEDER FEIER DER EINKLEIDUNG erinnern sich wohl alle Mitbrüder an den Tag, an dem sie selber das weiße Ordensgewand der Zisterziensernovizen empfangen haben. Am kommenden Montag, dem 14. August um 17.00 Uhr werden im Kapitelsaal der Abtei Heiligenkreuz vier junge Männer ihr Noviziatsjahr beginnen. Sie empfangen dann vom Abt auch einen neuen Namen, der sie dann für ihr Ordensleben begleiten wird. Darauf sind alle natürlich immer am meisten gespannt…

Neuzeller Pfarrer bei der Jugendvigil

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FÜR EINIGE TAGE ist Ansgar Florian, der katholische Pfarrer von Neuzelle, mit uns nach Heiligenkreuz gereist. Mit benediktinischer Lebensweise ist der Neuzeller Ortspfarrer bestens vertraut, denn er ist Oblate der Benediktiner von Ottobeuren. Am Herz-Jesu-Freitag hat er an der Jugendvigil teilgenommen, um einen Eindruck von der Jugendarbeit in Heiligenkreuz zu bekommen. Auch in Neuzelle wollen wir ja in der Jugendseelsorge tätig werden. Gerade in diesen sommerlichen Tagen erinnert uns aber der schöne Konventgarten daran, dass der Blüte immer die Bereitung des Bodens, die Aussaat und einiges an Geduld vorausgeht. Wir können die Rahmenbedingungen dafür erarbeiten, wachsen aber lässt Gott allein. Das ist im Weingarten Gottes nicht anders…

Noch 25 Tage

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WENN WIR IN 25 TAGEN DAS NÄCHSTE MAL nach Neuzelle fahren, dann kommen wir vorerst „ohne Rückfahrkarte“. Zwei Mitbrüder aus Heiligenkreuz werden dann einen Transporter mit unserem Umzugsgut fahren und zwei Tage in Neuzelle bleiben. Dazwischen aber steht noch viel auf dem Plan: der Namenstag von Abt Maximilian, Einkleidungen, Zeitliche und Feierliche Professen rund um den 15. August, Konventexerzitien und das Bernhardsfest. Vom 11.-20. August beten wir im Konvent immer die Bernhardsnovene um Geistliche Berufungen. Es wäre ein Wink Gottes, wenn unser Wiederbesiedelungsprojekt in Neuzelle bald mit Klosterinteressenten gesegnet würde – wir beten dafür!

Vorbesprechungen in Neuzelle

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IN WENIGER ALS VIER WOCHEN sind wir nicht mehr nur als Besucher für ein paar Tage in Neuzelle. Die wichtigste Aufgabe der Mönche ist das Feierliche Chorgebet, das unseren ganzen Tagesablauf strukturiert. Damit Ende August alles gut beginnen kann, haben wir uns heute im katholischen Pfarrhaus mit Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung getroffen. Schließlich gibt es einiges abzustimmen und zu klären, wenn nach 200 Jahren Pause wieder täglich sieben Gebetszeiten in der Stiftskirche gebetet werden. Es ist ein großer Segen, dass wir hier so vielen aufgeschlossenen Menschen begegnen dürfen!

In zisterziensischer Verbundenheit

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Fr. Aloysius Maria, Mutter Gertrud, P. Simeon und P. Kilian an der Pforte des Klosters Oberschönenfeld.

AUCH FÜR DIE ANDEREN KLÖSTER unseres Ordens ist es immer etwas aufregendes, wenn ein neues Kloster gegründet werden soll. Für zwei Tage waren P. Simeon, P. Kilian und Fr. Aloysius bei den uns sehr verbundenen Mitschwestern in Oberschönenfeld bei Augsburg. Ein frohes Wiedersehen, aber auch ein Abschiednehmen – doch Mutter Äbtissin Gertrud und die lieben Zisterzienserinnen unterstützen uns eifrig im Gebet und mit ihrem Beistand. In vier Wochen werden dann ja die ersten vier aufbrechen nach Neuzelle. Schon im November wird Mutter Gertrud uns in Neuzelle besuchen. Wir können für all das Gute nur danken, das uns an Unterstützung, Liebe und Verbundenheit in diesem Abenteuer begleitet!

Gäste im Kloster

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DIE GÄSTE WERDEN DEM KLOSTER NIE FEHLEN, das hat der Heilige Benedikt schon vor 1500 Jahren in seiner Klosterregel sehr richtig erkannt: Die Gäste spielen für uns Zisterzienser eine ganz wichtige Rolle. So kommen das ganze Jahr über liebe Gäste zu Besuch, gerade auch in den Sommermonaten. Besonders schön ist es, dass jetzt gelegentlich auch Besucher aus unserem zukünftigen Wirkungsbereich rund um Neuzelle kommen. Den einen hat vielleicht ein wenig die Neugierde gepackt, wer und was denn da aus Österreich auf sie zukommt. Andere sind schon öfter bei uns gewesen, so wie Pfarrer Michael Theuerl aus dem Erzbistum Berlin. Er ist der Heimatpfarrer von unserem Pater Raphael und verbringt gerade mit zwei Priesteramtskandidaten einige Tage in Heiligenkreuz. Wir hoffen, dass wir möglichst bald in Neuzelle eine Perspektive finden, damit wir auch dort Gäste aufnehmen können. Anfragen gibt es schon reichlich, aber Platz leider nicht… Es beginnt eben als Provisorium, und es braucht Gebet, Mut und Geduld, damit aus dem guten Willen aller Beteiligten tragfähige Lösungen entwickelt werden können.