Marienmonat Mai

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MIT EINER GUT BESUCHTEN MAIANDACHT beim Heiligenkreuzer Klostermarkt am 1. Mai haben wir den Marienmonat Mai begonnen. Die Muttergottes spielt bei den Zisterziensern seit jeher eine wichtige Rolle. Getroffen vom göttlichen Licht hat sie uns den Erlöser geboren, ist zum goldenen Haus geworden. Beides ist in der Abendsonne in der Stiftskirche sinnenhaft erfahrbar. Heilige Maria, unsere liebe Frau – bitte für uns!

Der Heiland lebt, das Grab ist leer!

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NACH 40 TAGEN FASTENZEIT wurde in der Osternacht das rote Tuch wieder weggenommen, das das Auferstehungskreuz in der Heiligenkreuzer Stiftskirche seit Aschermittwoch verhüllt hat. Der Herr ist siegreich auferstanden und blickt uns von der großen Kreuzesikone aus wieder mit geöffneten Augen an. Halleluja!

 

 

Christus ist am Kreuz erhöht

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MIT DER NÜCHTERNEN UND STRENGEN KARFREITAGSLITURGIE feiern wir den Moment, in dem Christus am Kreuz erhöht wurde. Darum wird am Karfreitag eine Kniebeuge vor dem gekreuzigten König aller Könige gemacht.

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich,
denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst!

 

Heilige Messe vom Letzten Abendmahl

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AM ABEND DES GRÜNDONNERSTAG haben wir mit der Heiligen Messe vom Letzten Abendmahl die Einsetzung von Eucharistie und Priestertum des Neuen Bundes gefeiert. Zum letzten Mal erklingen die Glocken, nun herrscht eine bedrückende Stille bis zu Osternacht. Die Tabernakel sind leer, die Altäre entblößt. Und die Sehnsucht nach Ostern, neuem Leben, Auferstehung wächst…

Start in die Heilige Woche

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MIT DEM PALMSONNTAG haben wir heute die Heilige Woche, die „hebdomada sancta“, begonnen. Umjubelt beim Einzug nach Jerusalem und nach seiner Verurteilung gefoltert, verspottet und gekreuzigt – Jesus selber hat uns gezeigt, was Liebe und Hingabe ist, und er hat sich auch vor dem schweren Weg des Kreuzes nicht gedrückt. In den Liturgien der „Heiligen drei Tage“ (sacrum triduum) von Gründonnerstag bis Karsamstag werden wir mit Gläubigen in aller Welt diesen Weg nachvollziehen, in die Gegenwart hinein holen. Am Ende steht das Osterfest mit seiner strahlenden Botschaft der Auferstehung: Jesus Christus hat den Tod besiegt, damit wir Leben haben. Per crucem ad lucem – durch das Kreuz zum Licht!

„Eine neue katholische Ära beginnt“

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Artikel vom 27. März 2017 von Rocco Thiede, Die Tagespost →


In Neuzelle beleben Zisterziensermönche aus Österreich das Kloster – gut 200 Jahre nach seiner Säkularisation. Von Rocco Thiede

In diesem Jahr ist nicht nur das Reformationsjubiläum, sondern vor 200 Jahren wurden auch viele Klöster in Deutschland verstaatlicht – so auch Kloster Neuzelle im östlichen Brandenburg. Die wunderschöne Anlage – nur fünf Kilometer von Eisenhüttenstadt entfernt – mit ihrer barocken Kirche, dem Gartenensemble und zwei Museen ist heute ein beliebter Tourismusort und wird von einer staatlichen Stiftung betrieben.
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Neuzeller Familienkreis in Heiligenkreuz

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AN EINEM STRAHLENDEN FRÜHLINGSTAG war gestern der Familienkreis I aus Neuzelle von Wien aus zu einem Tagesbesuch bei uns in Heiligenkreuz – leider viel zu kurz! Aber in der Freude und Herzlichkeit, die wir Mönche schon von den Begegnungen in Neuzelle kennen, war es ein schöner und intensiver Tag. Es gab eine Führung durch Kloster und Hochschule, Teilnahme am Mittagschor, einen Besuch im Atelier von unserem Künstlermönch P. Raphael. Vor der großen Kreuzreliquie haben wir das Gebet für die Wiederbesiedelung gebetet und das Neuzeller Wallfahrtslied gesungen. Ganz katholisch kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Im Klostergasthof gab es abschließend einen gemeinsamen Kaffee, Apfelstrudel und Klostercremeschnitte. So wächst eine Glaubens- und Herzensbrücke zwischen dem Wienerwald und Brandenburg – welche Freude!

Die Schönheit der „outcasts“

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„OUTCASTS“ HEISST DER NEUESTE FILM von Grassroots Films → aus New York. In enger Zusammenarbeit mit den Franciscan Friars of the Renewal → sind bereits mehrere bewegende Filme entstanden. Der Neueste wurde gestern im Bernhardinum in der Hochschule Heiligenkreuz gezeigt. Mitgekommen waren Bruder Paulus Maria CFR von der Ostwind Mission → (bisher leider der einzige Deutsche unter den Franciscan Friars) und Cliff Azize aus New York, beide auf ihre Weise brennende und authentische Zeugen für das machtvolle und erlösende Wirken des Herrn. Der Film ist absolut sehenswert!

Abschied von Abt Christian (1958-2017)

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DAS BEGRÄBNIS EINES MITBRUDERS im Kloster ist immer ein trauriges, aber zugleich auch ein liturgisch sehr schönes und bewegendes Ereignis. In aller Trauer bleibt uns doch die Gewissheit, dass uns die Verstorbenen vorausgehen zu Gott, der uns in seiner Liebe neues, ewiges Leben schenkt. In seiner Trauerpredigt → während des Pontifikalrequiems → am 23. März sagte Abt Maximilian über den verstorbenen Abt Christian: „Immer wenn wir Kummer hatten, brauchten wir nur auf ihn zu schauen, und gingen trostgestillt wieder von ihm weg, weil wir sahen, wie er sein Kreuz trug.“ – Gott schenke unserem geliebten Mitbruder nun die Erfüllung seines Wahlspruches: Christum semper ante oculos – Christus immer vor Augen.