St. Marienthal: „Das geistliche Zentrum der Oberlausitz“

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EIN SCHÖNER ARTIKEL über unsere zisterziensischen Mitschwestern in der Oberlausitz von Rocco Thiede in der Tagespost → vom 20. Januar 2017:

Seit über 780 Jahren feiern die Zisterzienserinnen des Klosters Marienthal im östlichen Sachsen das Gotteslob. Von Rocco Thiede

Drei schwerwiegende Ereignisse überstanden die Zisterzienserinnen in den vergangenen Jahrhunderten: die Reformation, den Terror des Nationalsozialismus und die kommunistische Diktatur. Doch ein dramatisches Naturereignis im Sommer 2010 – das Hochwasser der Neiße, eines Flüsschens, das hier Deutschland und Polen trennt – hätte fast zur Aufgabe von Kloster St. Marienthal in Sachsen geführt. „Aber der Herrgott scheint die Nonnen nicht zu verlassen“, sagt eine Pilgerin aus Herrnhut, die zu Fuß kam. „Noch immer sind einige der Schäden sichtbar und ihre Beseitigung dauert an, obwohl die frische Farbigkeit in Weiß und Rosa an den Außenfassaden von Kirche und Klostergebäuden über die Dramatik der Tage im Sommer vor sechs Jahren hinwegtäuschen.“

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„Moderner Bote fürs neue Kloster“

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Artikel vom 20. Januar 2017 von Sebastian Beutler, Sächsische Zeitung →

Pater Kilian Müller gehört zum Vorbereitungsteam im Bistum Görlitz – ein Zisterzienser mit einem ungewöhnlichen Lebensweg.

GÖRLITZ – Kilian Müller führt einen Blog im Internet, hat eine Seite im sozialen Netzwerk Facebook, Filme über ihn finden sich auf Youtube. Und der 40-Jährige ist Zisterzienser im Stift Heiligenkreuz bei Wien, trägt die Mönchskutte und lebt seit elf Jahren im Kloster. Zusammen sind sie momentan annähernd 100 Mönche in dem Stift. „Alles gestandene Männer“, sagt der Pater. Aber weil die große Zahl von Berufungen in dem Kloster kein Selbstzweck ist, sondern ein Auftrag, die Gemeinschaft in die Welt zu tragen, gibt es immer wieder Anfragen, ob das österreichische Kloster nicht andernorts ein neues gründen kann. So fragte auch der katholische Bischof von Görlitz, Wolfgang Ipolt, an – und wurde von den Zisterziensern erhört.

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Ipolt: Christen sollen stärkeres Engagement zeigen

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Meldung vom 16. Januar 2017 von Ben Lassiwe, Lausitzer Rundschau →

GÖRLITZ – Ein stärkeres Engagement von Christen in der Welt hat der katholische Bischof von Görlitz, Wolfgang Ipolt, gefordert. Der Theologe, dessen Bistum rund 29 000 Katholiken zwischen Beeskow und Eisenhüttenstadt im Norden und der tschechischen Grenze im Süden umfasst, sagte beim Neujahrsempfang der Diözese am Samstag in Görlitz, „Christen sollten sich nicht frustriert in eine Schmollecke zurückziehen“.

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„Kloster Neuzelle: Die Mönche kehren zurück“

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Beitrag vom 25. Dezember 2016 von Jens Blankennagel und Stefan May,

in der Berliner Zeitung →

Neuzelle – Es ist das schönste, was Brandenburg zu bieten hat. Jedenfalls wenn es um prachtvoll ausgestaltete Kirchen geht. Die Klosteranlage von Neuzelle, ein Stück südlich von Frankfurt (Oder), ist nicht etwa brandenburg-typisch karg eingerichtet wie die gängigen evangelischen Kirchen, sondern quillt geradezu über vor Prunk. Selbst für die üppigen katholischen Verhältnisse ist sie wunderschön und wird auch als das Brandenburgische Barockwunder bezeichnet. weiterlesen

„Orte der Gotteserfahrung schaffen“

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Beitrag vom 21. Dezember 2016 von Karl Wallner in Die Tagespost →

Chorgebet um fünf Uhr morgens und geistliche Ausstrahlung: Wie uralte Klöster zu Vorbildern eines neuen Aufbruchs im Glauben werden können.

Als ich mit 18 Jahren nach innerem Ringen in die Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz eingetreten bin, da war es vor allem die Schönheit der gefeierten Liturgie, die erfahrbare Tiefe des Gebetes der Brüder und die Klarheit in der Kirchlichkeit, die an der Hochschule vertreten wurden, die mich angezogen haben.

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„Gespräche über Besiedelung des Klosters“

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Meldung vom 17. Dezember 2016 von Janet Neiser, MOZ →

Neuzelle (MOZ) – Die mögliche Wiederbesiedlung des Klosters Neuzelle mit Mönchen hat im vergangenen Monat für Schlagzeilen gesorgt. Aktuell sind erneut drei Mönche vom österreichischen Stift Heiligenkreuz in Neuzelle unterwegs, teilte Walter Ederer, Direktor für Marketing und Kultur in der Stiftung Stift Neuzelle, am Freitag mit. „Die sind hier unterwegs, um eine Ansiedlung zu prüfen“, betonte er. Dabei werde in verschiedene Richtungen geschaut.

„Form weiter offen“

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Meldung vom 13. Dezember 2016 von domradio.de →

Die Form der Wiederbesiedelung des ehemaligen Klosters Neuzelle mit Zisterzienser-Mönchen ist weiter offen. Die Gespräche stünden noch am Anfang, da könne man noch nicht mehr sagen, erklärte ein Sprecher des Landeskulturministerium.

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