Damals und heute

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DIE EINHEITLICHKEIT der liturgischen Bücher und Bräuche in den Klöstern war den Zisterziensern über Jahrhunderte hinweg ein wichtiges Anliegen. Bei Klosterneugründungen wurden daher den ausgesandten Gründermönchen die wichtigsten liturgischen Bücher als Handschriften mitgegeben. Unsere Gäste konnten heute bei einem Besuch in der Heiligenkreuzer Handschriftensammlung eine der ältesten Handschriften bewundern, die wir haben. Sie ist eine kleine Sensation, denn sie enthält einen Katalog der in Heiligenkreuz vorhandenen Bücher, der spätestens aus dem Jahre 1147 stammt. Dadurch können viele Heiligenkreuzer Handschriften außergewöhnlich genau datiert werden, erklärte uns P. Roman, der Custos der Handschriftensammlung. Es sind wahre Kunstwerke und waren zugleich alltägliche Gebrauchsgegenstände, voller Schönheit und Sorgfalt, zur Heiligung all unseres Tuns.