Was wollen wir, was nicht?

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Dialog und Begegnung sind Voraussetzungen, um Brücken zu bauen!

Offen für die Begegnung.

Offen für die Begegnung.

VIELE MENSCHEN haben uns in den letzten Wochen auf unterschiedliche Weise ihre Freude mitgeteilt, dass es möglicherweise ab 2018 wieder zisterziensisches Leben im ehemaligen Zisterzienserkloster Neuzelle geben wird.

Ein besonderes Anliegen ist es dabei, verschiedene GRENZEN zu überwinden, indem wir dazu beitragen, Brücken zu bauen. Unser Glaube ist dabei immer mit dem Wunsch Jesu nach der EINHEIT (vgl. Johannesevangelium 17,22) verbunden. Spaltung, Gewalt und Ausgrenzung gibt es in dieser Welt schon genug. Auch aus der Einheit der klösterlichen Gemeinschaft, der Einstimmigkeit des Gregorianischen Chorals heraus, wollen wir Brücken der Versöhnung bauen. Fest verwurzelt im Evangelium und im Glauben der katholischen Kirche haben wir keine Angst vor der respektvollen Begegnung und dem Dialog mit denen, die eine andere Weltanschauung oder einen anderen Glauben haben als wir.
Caritas Christi urget nos – die Liebe Christi drängt uns… (2. Korintherbrief 5,14).

Spontane Begegnung auf dem Flughafen Tegel.

Spontane Begegnung auf dem Flughafen Tegel.

Auch Ängste und Vorbehalte

Wir spüren und erfahren aber auch, dass es rund um Neuzelle nicht wenige Menschen gibt, bei denen das Vorhaben einer Wiederbesiedelung eher Befremden auslöst, oder sogar Ängste. Jeder Mensch, jede Region hat ihre eigene Geschichte – das respektieren wir und wollen diese Sorgen auch ernst nehmen.

Wo jedoch kein Austausch, keine Begegnung stattfindet, da können Vorurteile auch nicht ausgeräumt werden. Daher gilt letztlich auch hier: Kommt und seht! (Johannesevangelium 1,39).

Einige Informationen zur geplanten Wiederbesiedelung:

→ DAS KAPITEL des Stiftes Heiligenkreuz (das ist die Versammlung aller Mönche mit Feierlicher Profess) hat am 10. November 2016 nach ausführlicher Diskussion mit eindeutiger Mehrheit sein GRUNDSÄTZLICHES JA zur weiteren Prüfung der Wiederbesiedelung des ehemaligen Zisterzienserklosters Neuzelle gegeben.

→ WIR MÖNCHE stehen derzeit mit allen Beteiligten in intensiven und konstruktiven Gesprächen. Ziel ist es, zu klären, ob, wie und wo eine Wiederbesiedelung durch eine kleine Gemeinschaft in Form eines abhängigen Priorats möglich ist.

→ EIGENTÜMER aller Klostergüter bleibt in jedem Fall die Staatliche Stiftung Stift Neuzelle, mit der wir in sehr gutem und konstruktivem Austausch stehen.

→ WENN EIN KLOSTER entsteht, geht das nicht zu Lasten, sondern zum Vorteil der regionalen Wirtschaft, der Kultur und des Tourismus. In aller Regel entstehen sogar neue Arbeitsplätze im Umfeld des Klosters, unmittelbar und mittelbar.

→ DER UNTERHALT des Klosters soll maßgeblich durch die Pfarrseelsorge in Neuzelle gewährleistet werden.

→ WELCHE ANDEREN SYNERGIEN sich mit den bereits ansässigen Akteuren vor Ort, insbesondere der Amtsgemeinde Neuzelle, der Stiftung Stift Neuzelle, der lokalen Wirtschaft, der Schule, der katholischen und evangelischen Pfarrgemeinde sowie dem Bistum Görlitz verwirklichen lassen, ist Gegenstand der derzeitigen Verhandlungen und Gespräche.

Bikersegnung im Stiftshof

Bikersegnung im Stiftshof Heiligenkreuz.

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